Hinweis

Ergänzungen zum Glossar

Sollten Sie Ergänzungen in unserem Glossar wünschen, bitte ich uns dies mitzuteilen. Wir danken Ihnen bereits vorab sehr herzlich für Ihre freundliche Unterstützung.

Glossar

Erläuterungen von Fachbegriffen

An diesen Stellen unserer Webseite möchten wir Ihnen einige für Sie wichtige und hoffentlich interessante Fachbegriffe erläutern. Wir freuen uns, wenn diese Idee Ihre Zustimmung findet und sind für Anregungen und auch für Kritik von Ihrer Seite sehr dankbar. Denn nur so kann aus unserer Webseite ein interaktives Medium werden, welches allen Beteiligten Freude bereitet und Informationen bringt.

A wie

Alternative Finanzierungsquellen
Viele Kliniken hängen allein an der finanziellen Nabelschnur öffentlicher Einrichtungen (Gemeinde, Stadt, Land...etc.), der zunehmen mehr Probleme haben, die Liquidität ihrer Krankenhäuser sicherzustellen. Die finanziellen Spielräume reichen meist nicht aus, um zukunftgerichtete Projekte in Gang zu bekommen. Wichtige Schritte zur Absicherung der Klinik bleiben deshalb auf der Strecke oder werden verzögert. Ohne zusätzliche finanzielle Ausstattung, die es zu organisieren gilt und die entsprechend inhaltlich bedeutet, neue Wege gehen zu müssen, ist es nicht machbar.

B wie

Baserate
Der Basisfallwert (aus dem Englischen: Baserate) ist ein Begriff aus dem Gesundheitswesen und bezeichnet den Betrag, der bei der Berechnung der DRG-Preise (Diagnosis Related Groups) für die Krankenhausbehandlung zugrunde gelegt wird. Zur Berechnung des Preises für die Krankenhaus-Behandlung wird die Bewertungsrelation der DRG mit dem Basisfallwert multipliziert.

Behandlungspfade
Siehe Clinical Pathways.

Case Mix Index
Der "Case Mix Index" (CMI) errechnet sich aus der Summe aller Effektivgewichte geteilt durch die Gesamtfallzahl (Menge).Bei der Ermittlung der Summe aller Effektivgewichte werden die Zuschläge bzw. Abschläge für Kurzlieger oder Langlieger berücksichtigt. Der Case Mix Index wird insbesondere herangezogen, um für Budgetverhandlungen das Spektrum wie auch das durchschnittliche Behandlungsschwere des Krankenhauses festzustellen. Eine Differenz bzw. ein Rückgang von 10 % im Case-Mix-Index (z.B. von 1,5 auf 1,4) kann ein Budget-Abschlag von 8-10 % bedeuten.

Changemanagement
Veränderungsmanagement (englisch change management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weit reichende Veränderung - zur Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen, Prozessen oder Verhaltensweisen - in einer Organisation bewirken sollen. Man unterscheidet nachfolgende Phasen im Veränderungsprozess.

Clinical Pathways
Klinischer Behandlungspfad (Clinical Pathway) ist der im Behandlungsteam selbst gefun-dene berufsgruppen- und institutionsübergreifende Konsens bezüglich der besten Durchführung der Krankenhaus-Gesamtbehandlung. Dies erfolgt unter Wahrung festgelegter Behandlungsqualität und Berücksichtigung der notwendigen und verfügbaren Ressourcen. Der Behandlungspfad umfasst auch die Festlegung der Aufgaben und der Durchführungs- und Ergebnisverantwortlichkeiten. Er steuert den Behandlungsprozess, ist gleichzeitig das behandlungsbegleitende Dokumentationsinstrument, und erlaubt die Kommentierung von Abweichungen von der Norm zum Zwecke fortgesetzter Evaluation und Verbesserung. Des Weiteren kann der klinische Behandlungspfad die Grundlage einer Kostenträgerrechnung bzw. Deckungsbeitragsrechnung im Krankenhaus sein. Denn durch die strukturierte Dokumentation geplanter Behandlungen, Operationen, Medikamentengaben, Aufenthalten etc. kann er als Instrument der Plankostenrechnung weiterentwickelt werden.

DRG
Diagnosis Related Groups (kurz DRG, deutsch Diagnosebezogene Fallgruppen) bezeichnen ein ökonomisch-medizinisches Klassifikationssystem, bei dem Patienten anhand ihrer Diagnosen und der durchgeführten Behandlungen in Fallgruppen klassifiziert werden, die nach dem für die Behandlung erforderlichen ökonomischen Aufwand unterteilt und bewertet sind. DRGs werden in verschiedenen Ländern zur Finanzierung von Krankenhausbehandlung verwendet. Während in den meisten Ländern die DRGs krankenhausbezogen zur Verteilung staatlicher oder Versicherungsbezogener Budgets verwendet werden, wurde in Deutschland das 2003 eingeführte DRG-System zu einem Fallpauschalensystem weiterentwickelt und wird seither zur Vergütung der einzelnen Krankenhausfälle verwendet.

E wie

Evidence-based-medicine
Der Begriff "Evidenz-basierte Medizin" (EBM) ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Wobei Evidenz im Sinne einer empirischen Beweisbarkeit zu verstehen ist. EBM will Fachwissen und Erfahrung kombinieren.

Factoring
ist eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dient. Der Factor erwirbt die Forderungen des Factoring-Kunden gegen dessen Abnehmer (Debitor) und zieht den Rechnungsbetrag ein. Als Gegenleistung für die Abtretung der Forderungen leistet der Factor an den Factoring-Kunden umgehend eine Zahlung, die sich an der Höhe der Forderung orientiert.

G wie

GMG
Schon seit vielen Jahren ist die Regierung bemüht, die indikations- und sektoralübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. In Verbindung mit dem GMG (GKV- Modernisierungsgesetz) wurde die Integrierte Versorgung (IV) mit einer Anschubfinanzierung von 1% ausgestattet, um ihr zum Durchbruch zu verschaffen. Die Krankenkassen können IV-Direktverträge mit Ärzten schliessen. Das Programm wurde bis 2009 verlängert.

I wie

ISO 9000 ff/Qualitätsmanagementnorm
Eine Qualitätsmanagementnorm beschreibt, welchen Anforderungen das Management eines Unternehmens genügen muss, um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen, und kann sowohl informativ für die Umsetzung innerhalb eines Unternehmens als auch zum Nachweis bestimmter Standards gegenüber Dritten dienen. Mit der Normenreihe EN ISO 9000ff sind Normen geschaffen worden, die die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen.

K wie

Kapitalmarktkommunikation bzw. IR
Bezeichnet die Beziehungspflege einer Gesellschaft mit dem Kapitalmarkt sowie Investoren (Institutionellen oder auch privaten Investoren). Bei börsennotierten Unternehmen werden zudem Beziehungen zu Anaylsten und Finanzmedien – der sog. "Financial Community" – wie auch anderen Zielgruppen gepflegt. Die Kapitalmarktkommunikation bzw. IR wir häufig als eine Untergruppe der Corporate Communication, zu der auch Public Realtions gesehen. Es gibt aber auch Unternehmen, die das völlig losgelöst von PR und Öffentlichkeitsarbeit sehen. Die Zielsetzung von IR ist es, der Financial Community all jene Informationen zur Verfügung zu stellen, damit der aktuelle Wert bzw. der zukünftige Wert des Unternehmens zu erhöhen. Eine weitere Zielsetzung ist es, die Erwartungen des Marktes zu steuern. .Viele börsennotierte Unternehmen lagern ihre IR an spezialisierte IR-Agenturen aus.

L wie

Leasing
Leasing (aus dem Englischen to lease = „mieten, pachten“) ist eine Finanzierungsform bei der das Leasinggut vom Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird. Beim Leasing als Vermietung und Verpachtung ist der Leasinggeber ein Finanzinstitut (indirektes Leasing) oder der Herstellers des Gutes (direktes Leasing). Der Leasinggegenstand sind Mobilien oder Immobilien. Der Leasingnehmer zahlt Leasingraten, die die Kosten für die Herstellung, die Finanzierung, die Versicherung sowie einen Gewinnaufschlag umfassen..

Lopez-Effekt
López (1941 im Baskenland geboren) ist ein Automobil-Manager, der zunächst für Opel, später für General Motors und danach für Volkswagen tätig war. López wurde 1979 zum spanischen Werksleiter von General Motors in Saragossa engagiert. Bereits 1987 wurde ihm bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim die Verantwortung von Produktion und Einkauf übertragen. Bereits ein Jahr später rückt er auf zum Chefeinkäufer von General Motors Europe in Zürich. Er zwang die Zulieferindustrie zu bis dahin unbekannten Zugeständnissen. Seine kompromisslose Verhandlungsführung in Kombination mit seinen gefürchteten Werksbesichtigungen führte zu dem nach ihm benannten Lopez-Effekt.

M wie

Marktbeobachtung
Die Marktanalyse ist im Gegensatz zur Marktbeobachtung nur eine punktuelle Darstellung der Marktsituation, weshalb man auch von einer Zeitpunktbetrachtung spricht. Hierbei werden nur die Daten erhoben, die gerade aktuell sind und so für Entscheidungen herangezogen werden können. Die Marktbeobachtung geht hier um einiges weiter und liefert umfassendere Informationen. Allerdings ist sie auch langwieriger bei der Erstellung, da sie einen Zeitraum betrachtet..

Mezzanine
Mezzanine-Kapital kann eigenkapitalähnlich (sog. Equity Mezzanine) in Form von Genussrechten, wertpapierverbrieften Genussscheinen oder stiellen Beteiligungen begeben werden. Möglich sind darüber hinaus Wandel- und Optionsscheinen. Mezzanine-Kapital, das in Form von nachrangigen Darlehen oder Gesellschafterdarlehen gewährt wird, besitzt hingegen Fremdkapitalcharakter und ist in der Regel bilanziell als Verbindlichkeit zu erfassen (sogenannte Debt Mezzanine). Klassische Fremdkapitalgeber rechnen das Mezzanine i.d.R. dem wirtschaftlichen Eigenkapital zu, da es die potenziell verfügbaren Sicherheiten nicht schmälert. Dies hat zur Folge, dass nach Einbringung von Mezzanine die Kreditlinie erhöht werden können, was wiederum eine günstigere Mischfinanzierung erlaubt.

N wie

News
Neuigkeiten von Belang für den stationären und ambulanten Leistungsbereich.

O wie

Organisationsform
Veränderungen der Abläufe und Prozesse sind Eingriffe in die Oranisationsform. Jeder Mitarbeiter hat sich im Laufe seiner beruflichen Entwicklung bestimmten Restriktionen gestellt, die seine Arbeitsweise, seine Arbeitsabläufe und Vorgehensweise beeinflussen. Werden diese Regeln verändert, so hat dies direkten Einfluss auf seine Arbeitsweise. Dies betrifft ihn unmittelbar persönlich. Er möchte desahlb erfahren, warum dies notwendig ist. Er wird niemals motiviert sein, diese Veränderung zu vollziehen, wenn er die Notwendigkeit dieses Wandels nicht verstanden hat. Ihm keine ausreichenden Informa-tionen zur Verfügung stehen, diesen Wandel zu akzeptieren.

P wie

Potenzialanalyse
Potenzialanalyse - von Potenzial und Analyse - bezeichnet die strukturierte Untersuchung des Vorhandenseins bestimmter Eigenschaften (Fähigkeiten). Potenzialanalysen liefern strukturierte Informationen zu Fragen nach der Fähigkeit von z.B. Unternehmen bzw. Leistungs-angeboten/Produkten etc. Sie ist dabei auf die Zukunft ausgerichtet und beantwortet die Frage: Welche Potenziale sind heute schon für morgen vorhanden?Ein Unternehmen bzw. Einrichtung kann durch Vergleiche (Benchmarking) das eigene Potenzial (Produktivität, Marktstellung) überprüfen. Ein Markt kann für den Eintritt mit einem bestimmten Produkt bzw. Dienstleistungauf sein Potenzial analysiert werden. Prozesse können durch strukturierte Analysen auf ihr Optimierungspotenzial überprüft werden.

PPP bzw. Public Private Partnership
Public Private Partnership, auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), mobilisiert privates Kapital und Fachwissen zur Erfüllung staatlicher Aufgaben. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftsträgern. PPP geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher. Aufgrund der Vielgestaltigkeit der Anwendungsfelder fehlt eine allgemein anerkannte Definition noch. Der wirtschaftliche Sprachgebrauch hat mittlerweile anerkannt, dass PPP sowohl vom Sinn als auch vom Begriffsgehalt nur dann einschlägig ist, wenn die Partner ihre unterschiedlichen Stärken einsetzen. Reine Finanzierungsgeschäfte sind etwas anderes. PPP ist somit nach heutigem, funktionalem Begriffsverständnis die meist "langfristig vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft, bei der die Partner die erforderliche Ressourcen (z.B. Know-how, Betriebsmittel, Kapital, Personal etc.) zum gegenseitigen Nutzen optimal verteilen".

Private Equity
Privates Beteiligungskapital (englisch private equity) ist der allgemeine Begriff für das von privaten und institutionellen Anlegern beschaffte Beteiligungskapital an, in der Regel nicht börslich (öffentlich) gehandelten, Unternehmen. Neben der Einzahlung des Stamm oder Grundkapitals durch die Firmengründer existieren vielfältige Finanzierungsformen und -gründe. Als Gegenstück zum Private Equity, bei dem eine Eigenkapital oder eigenkapitalähnliche außerbörsliche Finanzierung verwendet wird, stehen die Fremdkapitalfinanzierung und die Beschaffung von Eigenkapital mittels Public Equity, das heißt börsengehandelte Aktien.

R wie

Rating
Im Bankwesen versteht man unter Rating die Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Dabei werden Ratingcodes verwendet. Die Einordnung erfolgt nach bankeigenen Kriterien ("internes Rating") oder wird von international tätigen Ratingagenturen wie Moody´s, Standard & Poor´s oder Fitch ("externes Rating") vorgenommen. Dabei werden Ausfallwahrscheinlichkeiten anhand von Ausfallmerkmalen errechnet und zum Beispiel mit AAA (sprich: triple a) bewertet. Die einzelnen Kategoriebezeichnungen unterscheiden sich von Agentur zu Agentur. So verwendet Moody`s Zahlen als Zusatz, z.B. A1, A2, A3, wobei bei Standard & Poor's ein "+" oder "-" angefügt wird.

S wie

Software, workflow-orientierte Syteme
Prozessmangement wird immer bedeutsamer und ist schon lange in anderen Branchen state-of-the-art Technologie. Im Gesundheitsmarkt werden z.Z. Software-Systeme entwickelt, die genau diese Lücke schließen werden - im workflow Prozesse abzubilden. Schritt für Schritt werden die Prozesse bis zum Einzelschritt beruntergebrochen.

T wie

Technologie-Sprünge
Prozessmanagement wird begleitet von IT-Technologie-Sprüngen im Gesundheitswesen begleitet. IT-Systeme bauen immer stärker auf Server-Technologien aus, die mit HTML-Technologien aufbauen. Kompatibilität und Vernetzungsfähigkeit spielen hierbei eine große Rolle.

U wie

"Umweltveränderungen"
Die Medizin ist im Umbruch, ökonomische Prinzipien nehmen immer mehr Einfluss in den Behandlungsprozess. Was früher tabu war, wird zum Regelprozess werden. Kostenentwicklungen zwingen dazu; das Gemeinschafts-/Solidaritätssystem tritt an seine Grenzen.

V wie

Versorgungsstufen I . - IV. ; Versorgungsstufen der Krankenhäuser:

Versorgungsstufe I: Krankenhäuser der Grundversorgung leisten einen Beitrag zur Grundversorgung der Bevölkerung. Sie verfügen entweder über eine Abteilung der Fachrichtung Innere Medizin oder Chirurgie Im Einzelfall sind bei Bedarf auch beide möglich. Eigene Abteilungen für Teilgebiete einer Fachrichtung werden nicht vorgehalten. Häufig sind hier auch Belegärzte tätig.

Versorgungsstufe II (Krankenhaus der Regelversorgung): Krankenhäuser der II. Versorgungsstufe stellen die Grundversorgung sicher. Sie müssen die Fachrichtungen Chirurgie und Innere Medizin umfassen, bei entsprechendem Bedarf auch die Fachrichtungen Gynäkologie und Orthopädie, Geburtshilfe, HNO, Augenheilkunde und in besonderen Einzelfällen auch Urologie und Unterabteilungen innerhalb einzelner Fachrichtungen werden, wie auch bei Krankenhäusern der Grundversorgung, nicht vorgehalten. Belegärzte haben auch hier häufig Betten.

Versorgungsstufe III: Krankenhäuser der III. Versorgungsstufe erfüllen in Diagnose und Therapie auch überörtliche Schwerpunktaufgaben. Ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung hat mindestens eine Abteilung für Innere Medizin, getrennte Abteilungen für Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie, sowie Radiologie und Anästhesie. Neben den Fachrichtungen der II. Versorgungsstufe können, sofern ein entsprechender Bedarf festgestellt wird, auch Pädiatrie, Neurologie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie vorgehalten werden.

Versorgungsstufe IV (Krankenhaus der Maximalversorgung): Krankenhäuser der Maximalversorgung müssen im Rahmen des Bedarfs mit ihren Leistungsangeboten über Krankenhäuser der III. Versorgungsstufe wesentlich hinausgehen. Sie sollen die entsprechenden hoch differenzierten medizinisch-technischen Einrichtungen, zum Beispiel auch medizinische Großgeräte wie Computertomographie oder Kernspinttomographie vorhalten. Universitätskliniken und Berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken nehmen diese Aufgabe beispielsweise wahr.

"Supramaximalversorgung" (Krankenhaus der Supramaximalversorgung): Verschiedene Universitäts-krankenhäuser beanspruchen für sich, zum Beispiel im Hinblick auf die Bewältigung eines Massen-anfalls von Verletzten und Erkrankten (ManV), als Krankenhaus der Supramaximalversorgung zu gelten. Diese Bezeichnung existiert aber nicht in den Krankenhausbedarfsplänen.

(Diese Einteilung stammt aus dem Bayerischen Krankenhausgesetz (BayKRG). In anderen Bundesländern sind die Anforderungen ähnlich.)

W wie

Wandel
(1)Die Veränderungsgeschwindigkeit im Gesundheitswesen nimmt deutlich zu. Gesetzgeber, Krankenkassen bzw. Kostenträger geben neue Wege vor, Kostensenkung und Qualitätssteigerung stehen im Mittelpunkt von Gesetzesreformen.

Diese Dynamik erfordert veränderte Verhaltenweisen, immer mehr Management-Know-how ist gefordert, eine Verzahnung zwischen den stationären Berufsgruppen (Ärzte, Pflege, Funktionsdienstr, Verwaltung) sind grundlegend, um im Wandel zu bestehen. Die Anpassungsbereitschaft wie -fähigkeit wird zur existenziellen Herausforderung; alte Verhaltensmuster müssen abgeschüttelt werden.

(2) Wandel heißt Veränderung oder auch das Herstellen eines neuen Gleichgewichts. Wandel muss im Menschen beginnen, im Kopfsehr bedeutsam. Die Bereitschaft zur Veränderung muss vorhanden sein. Wandel kann nicht automatisch gelingen, vielmehr muss die Berietschaft dafür da sein. .

X, Y, Z wie

Zuweisermarketing
Um regionale Ärzte um ein Krankenhaus stärker an die eigenen Klinik zu binden, können "Kundenbindungsbeziehungen" geschaffen werden, die die Ärzte stärker an die Klinik binden. Ständiger Kommunikationsaustausch, Durchführung von Veranstaltungen, Event-Programme können die Verbindung zur Klinik stärken. Die Durchführung solcher Programme nennt man Zuweisermarketing.

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